Blaszki

Die ersten Erwahrungen uber Schwarzstadt kommen vom XVI Jh. Unter dem Datum 1386 gibt es in der Urkunde „Akty Ziemi Sieradzkiej“ Information uber Dorf Blaszkowice. Im Jahre 1424 erscheint die Bezeichnung „Petr. “ was darauf hinweist, dass es Piotr aus dem Geschlecht der Korab gehorte. 1496 gehorte Schwarzstadt – ein Adelsbesitz mit Pfarrkirche dem Kreis und der Woiwodschaft Sieradz. Das Dorf lag am wichtigen Handelsweg zwischen Gross – und Kleinpolen, was von grosser Bedeutung war. Im 1497 wurde Jan Kaski, spaterer Erzbischof von Gniezno und Primas von Polen, der neue Besitzer von Schwarzstadt. Er liess im Jahre 1521 Schwarzstadt beschreiben, so lesen wir: „Das Dorf Schwarzstadt gehort seinen Bewohnern. Es besitzt eine Holzkirche, die Marienkirche, ein Pfarrhaus, eine Vikariat und ein Haus fur die Kirchendiener. “
In der Mitte des XVI Jhs. Wurde Schwarzstadt Bisitz von Familie Zaręba, die bis Ende des XVI Jhs. hier gelebt hat. Am Ende des XVI Jhs. und Anfang des XVII Jhs. entwickeln sich Handel und Handwerk. Schwarzstadt liegt 20 km von Sieradz und 30 km von Kalisz entfernt, an der Grenze zwischen den Woiwodschaften, deswegen kommen hier viele Reisende. Durch Schwarzstadt fuhrte die alteste Wegverbindung zwischen Sieradz und Kalisz. Am 1 Marz 1653 verlieh der Konig Jan Kazimierz Schwarzstadt das Recht zu den Sonntagsmessen. Dieses Recht wurde vom Konig Michał Korbut Wiśniowiecki im Dezember 1670 bestatigt. Am 27 November 1722 bestatigte alle oben genannten Rechte der Konig August. Seit 1652 liess er Schwarzstadt noch drei zusatzliche Markte im Jahr durchfuhren. Das Vorrecht zu den Sonntagsmarkten machte aus den Bewohnern von Schwarzstadt Burger. Die ersten Notizen uber Stadt Schwarzstadt kommen jedoch erst vom Jahre 1722. Zu dieser Zeit gehorte Schwarzstadt der Familie Radoszewscy. Im XVIII Jh. wurden Lipscy die neuen Besitzer von Schwarzstadt, sie trugen viel zu seiner Entwichlung bei. Sie kauften Kirchenguter, banten Strassen. Um diese Zeit entstand an der Wegverbindung Kalisz – Sieradz ein grosser, rechteckiger Markt mit Gebauden, die Lipscy den Siedlern, meistens den Handwerkern und Kaufmannern gepachtet haben. Die Bewohner von Schwarzstadt arbeiteten damals als Schneider oder Handwerker. 90 von 472 Einwohnern der Stadt beschaftigte sich im Jahre 1793 mit dem Handwerk. Die meisten Bewohner, 57% waren judischer Glaube, man soll also vermuten, dass die Juden vor allem zu den neuangekommenen Siedlern gehorten. Die Entwicklung der Stadt fuhrte am Ende des XVIII Jhs. zum Bau einer neuen Steinkirche. Am 26 Oktober 1779 wurde der Grundstein gelegt. Im Jahre 1787 wurde der Bau durch das Feuer unterbrochen, das den grossten Stadteil zerstort hat. Die finanzielle Hilfe des Gutsherrn und der grundbesitzer aus der Umgegend liessen den verbrannten Teil der Kirche wiederaufbauen, Glocken kaufen und in demselben Jahr den Bau beenden. 1825 entsteht die Verkehrsverbindung Kalisz-Sieradz. Die Stadt entwickelt sich jetzt sehr schnell. Die Weberei und Handel gewinnen an Bedeutung, die Bewohnerzahl wachst, vor allem die Zahl von Juden. Im Jahre 1827 besteht die Stadt aus 91 Hausern mit 1 361 Bewohnern, im Jahre 1859 – sind das schon 178 Hauser und 2 854 Einwohner und 1876 bewohnen Schwarzstadt 3 600 Menschen. Ende XIX Jhs. besitzt die Stadt einige neue Gebaude u. a. das Schulgebaude, spaterer Magistrat und das judische Betthaus. Im Jahre 1897 wird die Feuerwehr gegrundet. Die Stadtentwicklung wird 1904 durch das zweimalige Feuer gestoppt, das den nordlichen Teil der Kaliskastrasse und den Untermarktplatz zerstort. Im Jahre 1930 wird der Obermarktplatz verbrannt. Der Aufbau dauert jedoch kurz. Grosse Rolle spielt hier damaliger Burgermeister von Schwarzstadt. In Jahren 1919-1927 gibt er den Anstoss zum Bau von vielen Obiekten und anderen Investitionen: 1916 wird das Gebaude der Genossenschaftsgesellschaft „Błaszkowianka“ mit einem Theatersaal gebaut, 1923 entsteht die Strasse zum Friedhof und 1925 das neue Schulgebaude, das Lehrerhaus und die Badeanstalt. Die alte Schule wird renoviert und im jahre 1927 wurde das Magistratsbura in die Schule verlegt. Bis zum Kriegausbruch entwichelte sich die Stadt schnell. Sie besass Metzgerei, Olmuhle, zwei Muhlen, Ziegelei, funf Molkereien und Sammelmolkerei und Busgenossenschaft „Odeon“. Handel und Dienstleistungen entwickelten sich schnell. List the different types of boundaries and what they pro-essay-writer.com represent. Die Bevolkerungszahl wuchs bis 5 400 Personen. Wahrend des Zweiten Weltkrieges wurde diese Zahl wesentlich reduziert, als die Deutchen 1940 die meisten Juden deportiert haben. Die polnische Bewolkerung hat auch stark gelitten: się wurde in das Generalgauvernement ausgesiedelt, zur Zwangarbeit und in die Konzentrationlager im Deutschen Reich transportiert. Die Stadt wurde am 21 Januar 1945 von Truppen der 1. Ukrainischen Front befreit.